Testosteron Ersatztherapie: Wann ist sie sinnvoll und sicher? 2025

Testosteron Ersatztherapie: Wann ist sie sinnvoll und sicher? 2025
Zahlreiche Medikamente, Übergewicht, wie zum arzt um testosteron messen zu lassen auch dauerhaftes Fasten, Drogen und Alkohol sowie psychischer als auch körperlicher Stress können zu einer verstärkten Abnahme der Hormonspiegel führen. Andere insbesondere chronische Erkrankungen sind ebenso häufig Ursachen für eine Störung des Hormonhaushaltes beim Mann. Die Menge des männlichen Hormons hängt zwar in gewissem Umfang von den altersabhängigen Veränderungen am Hoden ab, jedoch können die oben angeführten Faktoren die Bildung bzw. Wirkung zusätzlich negativ beeinflussen.Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, das Vermeiden von Alkohol und Nikotin sowie geistiges und körperliches Training können dazu beitragen, dass man gesund bleibt. Wichtig ist zu wissen, dass bei der Aufnahme von Testosteron über den Magen-Darm-Trakt das Hormon den größten Teil seiner Wirksamkeit verliert. Deshalb ist es sinnvoll, Testosteron über andere Wege zuzuführen.
In Deutschland ist DHEA ein verschreibungspflichtiges Medikament. Für eine Östrogensubstitution gibt es bisher beim Mann keine Indikation. Bei einem krankhaften Testosteronmangel, auch Hypogonadismus genannt, kann eine Hormonersatztherapie Abhilfe schaffen. Hierzu werden inzwischen häufig entweder Gele, die auf die Haut aufgetragen werden, verwendet oder Injektionen in die Muskulatur. Die Injektionen werden bei einer langfristigen Behandlung bevorzugt und werden häufig auch als 3-Monats-Spritzen bezeichnet. Die Testosteronsubstitution hat das Ziel, den Testosteronspiegel so weit zu erhöhen, dass er wieder dem Wert entspricht, der bei gesunden gleichaltrigen Männern vorliegt.
Testosteron liegt überwiegend in gebundener, biologisch nicht wirksamer Form im Körper vor. In einigen Organen muss das Testosteron erst umgewandelt werden, um wirken zu können. In zunehmendem Alter und mit vermehrtem Fettgewebe wird Testosteron gesteigert in das wirksame weibliche Hormon Östradiol umgewandelt.Hormone wirken auf nahezu alle Zellen des Körpers, ebenso die Sexualhormone. Sie wirken sowohl über bestimmte Strukturen an der Oberfläche der Zelle, als auch in der Zelle direkt. Ganz ohne Nebenwirkungen kommt die Testosteronersatztherapie nicht aus. Zudem sollte sie stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Folgeschäden beispielsweise an der Prostata auszuschließen.
Bei professioneller Begleitung und guter Einstellung gilt die Testosteronersatztherapie jedoch als äußert sicher und kann das Wohlbefinden der Betroffenen ganzheitlich verbessern. Therapieerfolge stellen sich im Regelfall erst nach Monaten ein. Insbesondere ehemalige Konsumenten von anabolen Steroiden sind häufig auf eine Langzeittherapie angewiesen. Unter einer hormonellen Substitutionstherapie kann die avisierte Veränderung des Lebensstils vergleichsweise leicht sein.
Testoteron übernimmt schließlich auch eine Schutzfunktion für die Neuronen in unserem Gehirn. Das sind kleine Zellen, die für verschiedene Funktionen im Nervensystem verantwortlich sind.Unter dem Strich liegt es also nahe, dass Testosteron Depressionen bzw. Denn in wissenschaftlichen Studien konnte festgestellt werden, dass bestimmte Männer mit depressiven Symptomen nicht von einer hormonellen Substitutionstherapie mit Testosteron profitieren. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die die Wirkung und Bildung des männlichen Hormons negativ beeinflussen.
Darüber hinaus sollte sehr genau darauf geschaut werden, unter welcher Dosierung bzw. Unter welchen Laborparametern der Patient positive Veränderungen zeigt. Das können zum Beispiel eine Verbesserung der morgendlichen Erektion, eine Erhöhung der Libido oder eine allgemeine Stimmungsaufhellung aufweisen. Die Praxis zeigt allerdings, dass eine Gewichtsreduktion oder eine Änderung des Lebensstils oftmals nur gelingen können, wenn die betreffenden Männer bereits eine Testosterontherapie machen oder gemacht haben. Grundsätzlich bedarf es immer eines erheblichen Antriebs, damit Ziele wie Gewichtsreduktion oder ein optimierter Lebensstil erreicht werden können. Das ist vielen Männer mit einem Testosteronmangel bewusst, doch leiden gerade diese Männer oftmals unter Antriebslosigkeit.
Wird bei einer einmaligen Untersuchung ein Spiegel unterhalb des Normwertbereiches festgestellt, sollte auf jeden Fall eine Kontroll-Untersuchung durchgeführt werden. Sie sollten, bevor Sie etwaige Schritte unternehmen, sich unbedingt eine Diagnose durch einen Arzt einholen. Infolge einer TRT haben die meisten Männer wieder mehr Lust auf sexuelle Aktivität und ein gesteigertes Lustempfinden (Libido) – häufig schon in den ersten 3 Monaten der Therapie. Je nach Ursache der Erektionsstörungen können sich auch die Erektionen und die Ejakulation deutlich verbessern. Insgesamt kommt es zu einer Aufhellung der Stimmung, depressive Verstimmungen treten weitaus seltener auf.
Die langzeitwirksame sogenannte Depot-Spritze ist hierbei deutlich kostengünstiger und angenehmer für den Patienten. Allerdings kann der Hormonspiegel bei auftretenden Nebenwirkungen nicht spontan abgebaut werden. Es ist daher gängig, zunächst mit kurzzeitig wirksamen Injektionen zu starten und im Therapieverlauf auf die Depotvariante zu wechseln. Testosteron Ersatztherapie ist eine Behandlungsmethode für Männer mit Testosteronmangel. Sie beinhaltet die Verabreichung von Testosteron, um die natürlichen Testosteronspiegel im Körper zu normalisieren und damit verbundene Symptome zu verbessern. Wenn die Testosteronspiegel sinken – ein natürlicher Teil des Älterwerdens – können Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und verminderte sexuelle Lust auftreten. Testosteron ist mit Abstand das wichtigste Sexualhormon des Mannes.
Vor einer medikamentösen Testosteronersatztherapie ist unbedingt die Einstellung eines Hormonstatus durch einen Facharzt erforderlich. Ein unsachgemäßes Behandeln kann unangenehme bis lebensgefährliche Nebenwirkungen haben. Sport, Gewichtsreduktion, Stressabbau und eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten sind wichtige Faktoren. Hierbei handelt es sich meistens um Testosteron in kristalliner Form.
